Autodidaktische Weiterbildung für Deine Lebenskarriere: Wer will der kann #wwdk

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Der Beitrag heute ist ein kleines Experiment. Einerseits befasse ich mich mit einem wichtigen Thema, andererseits verknüpfe ich das Thema mit einem Eventrückblick. Der Grund: Das Event „Wer will der kann“ von Calvin Hollywood ist der Impuls für das Thema und damit auch diesen Artikel.

Zuerst eine Frage: Wie oft hast Du das geflügelte Wort vom lebenslangen Lernen schon gehört? Vielleicht geht es Dir so wie mir: Ich kann es fast nicht mehr hören!

Unternehmen, Personaler, HR-Verantwortliche, Coaches – sie alle erzählen in schöner Regelmäßigkeit, dass kontinuierliches Lernen unverzichtbar ist. Natürlich ist es das, wann hat Stillstand denn bitte jemals jemand weiter gebracht? Genau, nie.

Doch beim Wie wird die Luft schnell dünn. Die klassischen Weiter- und Fortbildungstipps umfassen:

  • Vom Arbeitgeber finanzierte Fort- und Weiterbildungen
  • IHK Kurse mit Zertifikaten
  • Online Kurse und Fernlehrgänge bei verschiedensten Anbietern
  • VHS Kurse und ähnliche Angebote
  • Selbstständiges Aneignen von Wissen und Informationen

Alles richtige und wichtige Optionen über die ich auch schon geschrieben habe. Vor allem der letzte Punkt, das autodidaktische Lernen, halte ich für extrem sinnvoll und effektiv. Doch autodidaktisch heißt für mich nicht, sich nur in Büchern, Videos und anderen Medien zu vergraben.

Wenn Du Deine autodidaktische Weiterbildung optimal gestalten willst, empfehle ich Dir die folgenden drei Schritte.

Schritt 1: Kläre Ziel und/oder Motivation

Oft höre ich, dass jede Weiterbildung einem bestimmten Ziel dienen sollte. Du strebst eine bestimmte Position an? Mach die passenden Weiterbildungen und vervollständige Dein Profil. Du willst neue Aufgaben angehen? Mach Dich durch passende Weiterbildungen im neuen Bereich fit.

Sinnvoll, richtig. Und doch unvollständig. Denn gerade in der autodidaktischen Weiterbildung, die Dir und Deiner Lebenskarriere – und damit nicht nur Deinem Job – dienen soll, kommt es auch auf die Motivation an.

Wozu Du eine Fortbildung machst ist wichtig, doch warum Du sie absolvierst fast noch wichtiger. Drei Fragen dazu:

  1. Was treibt Dich an, die Weiterbildung zu absolvieren?
  2. Willst Du sie wirklich machen, brennst Du dafür?
  3. Was hast Du persönlich von der Weiterbildung, über neues Wissen oder ein Zertifikat hinaus?

Beantwortest Du diese Fragen ehrlich, kann es durchaus sein, dass manche Weiter- und Fortbildungen keinem konkreten Ziel dienen. Dennoch machst Du sie – weil Dich das Thema begeistert und Du einfach Bock darauf hast. Und weißt Du was? Das ist völlig in Ordnung und bringt Dich auch weiter. Nur vielleicht nicht ganz konkret im beruflichen Bereich. Das muss aber auch nicht sein. Du bist mehr als Dein Beruf.

Schritt 2: Nutze passenden Events

#wwdk läuft. @calvinhollywood startet gut. 😉

Ein von Christian Müller (@sozialpr) gepostetes Foto am


Ja, ich spreche auch bei der autodidaktischen Weiterbildung von Events und sogar Workshops. Denn autodidaktisches Lernen findet eben nicht nur alleine statt. Statt nur vor Rechner, Tablet oder Büchern zu sitzen, kannst und solltest Du auch Events nutzen, um Dich selbstständig weiterzubilden.

Ich spreche hier bewusst von Events und nicht von Seminare. Das bereits erwähnte Event „Wer will der kann“ von Calvin Hollywood war so eines. Dort hat er vor einem fast vollen Hörsaal an der Universität Mannheim – circa 300 Teilnehmer – seine wichtigsten Tipps zu verschiedenen Themen und Bereichen vermittelt.

Eine Auswahl der Themen:

  • Auftreten und Wirkung
  • Ziele und Planung
  • Kontakte und Netzwerken
  • Business und Selbstständigkeit
  • Haltung und Einstellung

Ich kenne Calvin und seine Art zu präsentieren schon eine ganze Weile und habe auch das eine oder andere Videotraining von ihm. Er bietet – so war es auch bei diesem Event – immer eine hervorragende Show. Das habe ich auch während der Veranstaltung auf Instagram und Twitter kundgetan:

Erste Pause. Erwartung erfüllt: Hervorragendes Edutainment von @calvinhollywood #wwdk

Ein von Christian Müller (@sozialpr) gepostetes Foto am

War etwas Neues für mich dabei? Nein. Und ich füge hinzu: Natürlich nicht. Ich arbeite selbst als Coach, bin Freiberufler und befasse mich täglich aktiv mit den von Calvin angesprochenen Themen. Dennoch hat es sich für mich gelohnt.

Bevor ich Dir den Grund dafür nenne, erstmal meine Empfehlung: Geh nicht nur auf Events, die Dir neues Wissen vermitteln. Bilde Dich – autodidaktisch – auch in Bereichen und Themen weiter, die Du bereits beherrschst. Warum das sinnvoll ist?

Aus dem gleichen Grund, aus dem sich das Event für mich gelohnt hat: Ich wurde an wichtige Grundlagen erinnert, habe einige Impulse zu etwas eingeschlafenen Themen erhalten und mich an vieles neu erinnert.

Wer glaubt, in einem bestimmten Bereich ausgelernt zu haben, begeht einen schweren Fehler. Man ist nie komplett fit in einem Bereich und es lohnt sich immer, sich Inspiration und Anregung zu holen und von der Sichtweise und Herangehensweise anderer zu lernen.

Schritt 3: Wende das Gelernte an

Wissen ohne Tun ist nicht Wissen. Diesen Spruch habe ich seit einigen Jahren fest in mein Repertoire integriert. Er bedeutet einfach nur: Theoretische Kenntnisse sind wichtig und die Basis, werden jedoch erst durch Taten gefestigt.

Erfahrungen kannst Du nur durchs Tun sammeln. Um Deine autodidaktische Weiterbildung sinnvoll zu nutzen und zu optimieren. Auch deshalb sind Events wichtig: Du kannst in Gesprächen vor Ort bereits erste Impuls und Ideen sammeln, wie und wann Du die neuen Kenntnisse praktisch erproben und anwenden kannst.

Für diese Anwendung haben sich in meinem Coaching einige Möglichkeiten bewährt:

  • Nebenjobs oder Praktika
  • Neue Aufträge und Projekte im freiberuflichen Bereich
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Neue Projekte und Aufgaben im Beruf

Ich bin mir sicher, Dir fallen da noch weitere Möglichkeiten ein. Wenn Du Dich aus Begeisterung und Überzeugung autodidkatisch weiterbildest, brennst Du ohnehin darauf, die neuen Kenntnisse anzuwenden. Die so gesammelten Erfahrungen bringen Dich in Deiner Lebenskarriere weiter.

Ob sie Dich beruflich weiterbringen hängt von Dir, den Themen und Deiner Motivation und Ausrichtung ab. Wichtig ist nur, dass Dir diese Weiterbildung etwas gibt und Dich in Deinem Wachstum voranbringt. Dann ist die autodidaktische Weiterbildung erfolgreich – egal was andere davon halten.

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