#einRadfuerKai: Ein Crowdfundingprojekt mit Sinn

einradfuerkai

Kai-Eric Fitzner ist dem einen oder anderen vielleicht noch von der Aktion #einBuchfuerKai bekannt. Nach einem schweren Schlaganfall musste Kai sehr viele Fähigkeiten – gehen, sprechen und mehr – neu lernen.

Seitdem hat er enorme Fortschritte gemacht. Einige hundert Meter kann Kai bereits wieder zu Fuß gehen, doch längere Strecken sind noch schwierig. Ein spezielles Fahrrad könnte hier helfen. Und da die Krankenkasse das nicht bezahlt, gibt es jetzt eine unterstützenswerte Crowdfunding-Kampagne dafür.

Mit Crowdfunding wider bürokratische Hürden

Auch wenn es im Podcast ab und an so klingen mag: Niemand macht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krankenkasse einen Vorwurf. Sie sind an Regeln gebunden, für die sie nicht verantwortlich sind.

Tatsache ist jedoch, das die Krankenkasse in Kais Falls lediglich einen elektrischen Rollstuhl finanzieren würde. Abgesehen von der (psychologischen) Wirkung eines solchen Hilfsmittels, würde ein solcher Rollstuhl als reines Transportmittel dienen.

Mit dem Fahrrad kann Kai sich jedoch nicht nur fortbewegen, sondern auch seine Muskulatur und seine koordinativen Fähigkeiten trainieren und dadurch immer besser werden. So könnten seine bereits guten Fortschritte noch besser werden.

Was passiert, wenn das Finanzierungsziel erreicht wird?

Aktuell sieht es so aus, als würde das Finanzierungsziel problemlos erreicht. Wenn du die Aktion dennoch unterstützt – worum ich dich bitte – wird das Geld oberhalb des Finanzierungszieles für die Aktion sport grenzenlos verwendet. Die Aktion beschreibt sich selbst so:

sport grenzenlos ist ein innovatives Projekt, das über sportliche Aktivitäten den Behindertensport und die Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung fördert. Im August 2012 vom zweifachen Paralympicssieger im Rollstuhl-Tischtennis Holger Nikelis ins Leben gerufen, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit für den Behindertensport zu begeistern und für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Darüber hinaus leistet es Aufklärung und unterstützt den Nachwuchs im Behindertensport, auch finanziell.

Meiner Meinung nach kommt das Geld daher auf jeden Fall einer sinnvollen und wichtigen Sache zu Gute. Entweder #einRadfuerKai oder sport grenzenlos. In beiden Fällen lohnt es sich.

Abschließend einen herzlichen Dank an Kai-Eric Fitzner, dass er sich – zusammen mit Annette Schwindt – für den Podcast Zeit genommen hat. Und dickes Danke an Euch, liebe Leserinnen und Leser, die ihr das Projekt finanziell oder durch das Teilen der Kampagne und des Hashtags #einRadfuerKai unterstützt.


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