Wie Du Deine Form der Meditation findest

Meditation_finden_Bild
Meditation wird oft als esoterische Spielerei abgetan. Dabei hat sie im Kern nichts mit Ideologie oder Religion zu tun. Es geht schlicht darum, die eigenen Gedanken zur Ruhe zu bringen und einige Zeit bewusst abzuschalten.

Dazu können viele Aktivitäten dienen und längst nicht alle haben mit still sitzen, atmen oder anderen klassischen Meditationsformen zu tun. Doch zuerst einige Informationen zum Nutzen von Meditation.

Was bewirkt Meditation?

Thomas Pfitzer zeigt es bei den Kollegen von My Monk zehn Gründe für regelmäßige Meditation auf. Meine Favoriten:

  • Meditation kann bei der Stressreduktion helfen.
  • Die Lernleistung verbessert sich.
  • Meditation kann dabei helfen, negative Emotionen zu regulieren.
  • Gelassenheit und Selbstbeherrschung werden gestärkt.

Für die anderen fünf Punkte empfehle ich Dir den oben verlinkten Artikel. Auf Spiegel Online findest Du weitere, wissenschaftlich fundierte Belege für die positive Wirkung von Meditation.

Die Kurzfassung – die ich aus meiner Erfahrung bestätigen kann – lautet: Regelmäßige Meditation senkt den Stresspegel, stärkt Deine Konzentrationsfähigkeit und steigert Deine Lebensqualität spürbar. Für mich Grund genug, täglich zu meditieren.

Deine Form der Meditation

Wie bereits beschrieben bedeutet Meditation im Kern nur, die Gedanken bewusst zum Schweigen zu bringen und sich ganz bewusst auf eine Sache – sich selbst oder etwas anderes – zu konzentrieren.

Diese Fähigkeit der Konzentration und die damit einhergehende Ruhe sind in der heute an Reizen so reichen Zeit essentiell. Wenn Du dieses Prinzip betrachtest wird schnell deutlich, dass sich viele Aktivitäten als Meditation eignen.

Bei mir und meinen Coachees haben sich folgende Optionen bewährt:

  • Ausdauer- und Kraftsport
  • Zeichnen und Malen
  • Schreiben, Dichten und Kalligrafie
  • Bewusstes Lesen und Musik hören
  • Selbst musizieren
  • Entspannungs- und Atemübungen
  • Kampfkünste wie beispielsweise Tai Chi oder Qi Gong

Bei der Suche nach der individuell passende Form der Mediation sind drei Punkte wichtig:

  1. Es sollte eine Aktivität sein, bei der Du regelmäßig in den Flow kommst und die Zeit um Dich herum völlig vergisst.
  2. Die Aktivität sollte Dir richtig Spaß machen und Dir gut tun.
  3. Sie sollte problemlos in Deinen Alltag integrierbar und ohne großen Aufwand möglich sein.

Schwimmen tut mir beispielsweise gut und kann Meditation für mich sein. Da ich jedoch nicht am See wohne, ist es mit großem Zeitaufwand verbunden. Im Alltag daher eher wenig praktikabel.

Mein Erfolgstagebuch, ruhiges Atmen mit einer Meditationsplaylist oder Sport kann ich dagegen problemlos integrieren.

Mein Tipp: Beginn mit fünf Minuten täglicher Meditation. Auch wenn das wenig klingt: Mache zu Beginn wirklich nur fünf Minuten pro Tag für vier Wochen. Danach steht die Routine und Du kannst die Sessions verlängern. Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deiner Erholungsphase.

Wie meditierst Du?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.