Warum Klischees in deiner Lebenskarriere keinen Platz haben

Klischees
Herzlichen Dank an Stephanie Kowalski, die den folgenden Artikel verfasst und eingereicht hat.

Frauen gehören in die Küche. Frauen gehören an den Herd. Frauen sollten besser zu Hause bleiben und sich um den Haushalt kümmern.

Wir leben im 21. Jahrhundert und müssen uns immer noch mit der Problematik von Rollenbildern und Klischees auseinandersetzen? Warum eigentlich?

Liegt es in der Natur des Menschen zwischen Jägern (Kliachee: Männern) und Sammlern (Klischee: Frauen) zu unterscheiden und dementsprechende Arbeitsverhältnisse zu leben? Das muss und sollte nicht sein.

Like a girl: Wider das Klischee

In einer Kampagne thematisierte always 2014 ein Problem von zahlreichen Frauen auf dieser Welt: Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle, die Frauen von der Gesellschaft eingeredet werden.

„Like a girl“ = „Wie ein Mädchen“ – ein Begriff, der viel zu oft für einen degradierenden Umstand steht, wurde im Rahmen dieser Kampagne positiv besetzt. Das Ziel: Frauen mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in sich selbst zu schenken und sie zu motivieren.

Girl’s don’t code: Rollenbilder in der IT

Besonders im IT-Bereich gibt es Probleme, talentierte und motivierte Frauen anzulocken. Die Branche plagt das Gerücht, das sie eine reine Männerdomäne ist und – noch mehr als die breite Gesellschaft – recht patriarchalisch strukturiert sei.

Wenn man von wenigen weiblichen CEOs absieht, bestätigt sich dieser traurige Umstand leider immer noch in vielen Unternehmen. So berichten beispielsweise auch Diversity Reports von Facebook, Apple und Twitter davon.

Im IT-Bereich gibt es auch Frauen, die täglich Diskriminierung am Arbeitsplatz erleben und versuchen, mit Klagen diesen entgegen zu treten. Um mehr Frauen für IT und das Programmieren an sich zu begeistern, wurde die Organisation Girls Who Code ins Leben gerufen.

Sie will unter anderem junge Frauen motivieren, programmieren zu lernen. In einem von zahlreichen Videos erzählen Teenager, warum sie nicht am Computer arbeiten können. Es wird kein weibliches Klischee ausgelassen: Egal ob zu lange Wimpern, zu lange Haare oder Stimmungsschwankungen – alles ist dabei.

Wann hören wir also auf, in unseren Klischees und Rollenbildern aufzugehen und stattdessen das zu tun, was wir eigentlich schon immer tun wollten?

Schluss mit Klischees, Rollenbildern und Stereotypen. Raus in ein Leben, mit dem man etwas bewegt. Klischees haben in deiner Lebenskarriere keinen Platz. Sie bestimmen nicht, was du kannst oder tust.

Machen sie es manchmal schwieriger? Klar. Doch du entscheidest, wie viel Macht du ihnen einräumst.

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