Wogegen entscheidest du dich? #entscheidungtreffen

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Entscheidungen begleiten uns in allen Lebensbereichen und bei fast allen Themen. Fast ständig entscheiden wir uns zwischen verschiedenen Optionen, wählen Wege und wägen ab.

Wie eine Entscheidung konkret getroffen wird, ist dabei völlig individuell. Die einen entscheiden rein rational auf Grundlage der Fakten. Andere hören auf ihre Intuition, fragen für sie wichtige Menschen und ziehen Mentoren zu Rate.

Vor Entscheidungen stellen sich Menschen viele Fragen. Die folgenden höre ich im Coaching und in der Beratung häufig:

  • Worauf kommt es wirklich an?
  • Was ist, wenn ich mich falsch entscheide?
  • Welche Konsequenzen wird meine Entscheidung haben?
  • Wie kann ich sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen?

Auch wenn sich diese Fragen in den meisten Fällen nicht abschließend beantworten lassen: Sie sind allesamt verständlich.

Eine extrem wichtige Frage wird meiner Erfahrung nach jedoch viel zu selten gestellt:

Wogegen entscheidest du dich?

Verzichtest du bewusst?

Jetzt kann man natürlich sagen – dieses Feedback kam auch schon auf Facebook zu meinem unten stehenden Video – dass es doch logisch ist, dass man sich immer auch gegen etwas entscheidet. Objektiv betrachtet ist das richtig.

Doch viele Menschen bereuen Entscheidungen im Nachhinein oder fragen sich: „Was wäre gewesen, wenn ich anders entschieden hätte?“ Kurz gesagt: Sie zweifeln an der Entscheidung.

Und genau hier greift die Frage: „Wogegen entscheidest du dich?

Wenn du dir diese Frage ernsthaft stellst, schaust du dir nicht nur deine präferierte Option an. Dann nimmst du dir auch die Zeit, dir die anderen Option genau anzuschauen.

Dann stellst du dir auch folgende Fragen:

  • Was macht meine präferierte Option denn zur besten Wahl?
  • Welche Vorteile bieten die anderen Wege gegenüber meinem Wunschweg?
  • Worauf verzichte ich, wenn ich diesen Weg gehe?
  • Was gebe ich auf, wenn ich meinen Weg wähle?
  • Was könnte ich bereuen?

All diese Fragen könnten sehr negativ wirken. So sind sie gar nicht gemeint. Im Gegenteil, wenn du sie dir im Entscheidungsprozess stellst, sorgst du für bessere, nachhaltigere und positive Entscheidungen.

Denn dann kannst du Zweifel im Vorfeld begegnen und weißt recht genau, worauf du dich bei deiner Entscheidung einlässt.

Ich finde es wichtig, die Frage: „Wogegen entscheidest du dich?“ auch offen mit den für dich wichtigen Menschen zu besprechen. Sie könnten nicht nur von den Konsequenzen betroffen sein, sie kennen dich oft auch so gut, dass sie dir bei deiner Entscheidung wertvolle Impulse geben können.

Du entscheidest. Punkt.

Doch auch wenn ich gerade ein Plädoyer für gute Ratgeber abgegeben habe: Schlussendlich entscheidest nur du.

Klingt ebenfalls logisch und banal, ist in der Praxis jedoch wichtig. Denn auch wenn Ratgeber noch so gut Argumente vorbringen: Du musst die Entscheidung durchziehen und den Weg gehen.

Daher habe ich abschließend noch eine zweite Frage für dich: „Werden die Menschen, die mir Ratschläge geben, den Weg mit mir gehen, die Entscheidung mit mir tragen?“

Die Antwort lautet nur selten ja. Also entscheidest dich schlussendlich selbst – für und gegen die vor dir liegenden Wege.

P.S.: Dieser Artikel ist Teil der Blogparade von Zielbar zum Thema Entscheidung. Die Beiträge dazu werden auf Twitter unter dem Hashtag #entscheidungtreffen gesammelt. Den Startartikel zur Blogparade findest du hier: Aufruf zur Zielbar-Blogparade: Entscheidungen.

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