Ausblick 2020: Was ich mir für das kommende Jahr vornehme

Statt mir, wie so oft, den Kopf über die letzten 12 Monate zu zermartern, schaue ich nach vorne.

Statt mir, wie so oft, den Kopf über die letzten 12 Monate zu zermartern, schaue ich nach vorne.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu — eine Zeit, in der wir mit Zufriedenheit oder Wehmut das Jahr Revue passieren lassen. Für viele Dinge blieb keine Zeit. Manche Vorhaben verschiebt man auf die kommenden Jahre. Statt mir, wie so oft, den Kopf über die letzten 12 Monate zu zermartern, mach ich es dieses Mal umgekehrt: Ich schaue nach vorne.

Warum es nicht anders herum machen? Im Jahr 2019 musste ich mir ohnehin viele Gedanken über meine Anstellung und meinen Freiberuf machen. Und im Privatleben ist auch einiges passiert. Ein Jahr mit so vielen lehrreichen Momenten, Ereignissen und Erfahrungen.

Fast schon zu viele Eindrücke. Denn ich habe mir vorgenommen — ausnahmsweise — nicht weiter über das Geschehene zu grübeln. Ja, sehr schwer für einen introvertierten Menschen. ;-)

Ausblick: Die Vorfreude auf neue Möglichkeiten und Erfahrungen

Insgesamt habe ich schon so viel für mich mitnehmen können. Daher fokussiere ich mich auf das, was da in den nächsten 12 Monaten kommen wird und kommen könnte.

In 2019 habe ich punktuell über den Tellerrand geblickt. Hier und da habe ich mich getraut, neue Dinge auszuprobieren: Etwa im Januar einen Sketchnote Workshop zu oder im Dezember ein eintägiges Seminar als Gastdozentin über Visuelle Kommunikation und Bildmanagement am Joanneum in Graz zu halten.

Für 2020 steht eine neue Form des Mutausbruchs für mich an. Nicht nur im Privatleben, auch im Freiberuf und in der Anstellung werde ich aktiv an neuen Ideen, Formaten und Arbeitsweisen arbeiten. Das heißt auch, dass ich mehr von mir zeigen und erzählen werde. Das lässt meine introvertierte Seite erzittern.

Doch im letzten Jahr hab ich gelernt, dass man regelmäßig über seinen Schatten springen muss. Das tut dem Selbstbewusstsein gut. ;-) Und wie wir wissen, lieben wir Menschen, die selbstbewusst auftreten — das kann Thomas Frank aber besser erklären:

Die passende Inspiration für das kommende Jahr

Ummotiviert zu bleiben und zu vermeiden, dass mir im Januar bereits die Luft ausgeht, habe ich mich nicht nur organisatorisch und strukturell runderneuert — dazu mehr in einem anderen Beitrag. Ich habe mir auch für jeden Monat Zitate und Gedanken unterschiedlicher Menschen herausgesucht. In der Hoffnung, dass mich diese dazu inspirieren und mir dabei helfen auch dann weiterzumachen, wenn ich selbst mal hängen sollte.

Ein paar Gedanken zu den Zitaten werde ich im Folgenden kurz anreißen. In jedem Monat werde ich mich in einem Beitrag detaillierter mit dem ausgewählten Zitat beschäftigen.

Vielleicht inspiriert euch das eine oder andere Zitat für eure Vorhaben und Pläne im kommenden Jahren.

 

Ja, ich habe bewusst auf Ratschläge und Lebensweisheiten verzichtet. Ich will dir auch nicht erklären, wie du deine Vorsätze auf jeden Fall umsetzen kannst. Denn ich denke, wenn du wirklich an dir arbeiten und besser werden willst, brauchst du keine klugen Ratschläge, keine Hacks oder Tipps.

Das, was du brauchst, steckt bereits in dir drin. Du musst es nur suchen, finden, ausprobieren und dran bleiben. Darüber hinaus gibt es Menschen, wie Thomas Frank, die dir weitaus bessere und gezieltere Tipps für deine Probleme geben können.

Dass man sein eigenes Ding machen, sich Vorbilder suchen und von ihnen lernen sollte, hat sich mit Sicherheit herumgesprochen. Wie wichtig dein eigenes Netzwerk dabei ist, haben dir diverse Leute in Kolumnen und Bücher erläutert. Daneben führst du ein glücklicheres und gesünderes Leben, wenn du dich nicht mit anderen Menschen vergleichst oder dir zu viele Gedanken darüber machst, was sie über dich denken könnten.

Ich will dir nur eine Sache mit auf den Weg geben: Mach einfach mal. Schließlich hast du nur dieses eine Leben. Warum also deine Zeit mit Zweifeln verschwenden. ;-)

 

Zitate und Gedanken für das Jahr 2020

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Es könnte kein besseres Motto für den Januar geben.

Das Jahr hat erst angefangen und man steckt voller Tatendrang und neuer Idee.

Also worauf wartest du noch? Los geht’s.

Und immer daran denken: Du lebst nur einmal. Warten kann eine Zeitverschwendung sein.

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Auch im kommenden Jahr verspricht der Februar wieder kitschig zu werden. Liebe liegt aber eigentlich jeden Tag in der Luft. ;-)

Was bedeutet dir die Beziehung zu deinem Partner, deiner Partnerin, deiner Familie, deinen Freunden, Kollegen oder Mitarbeitern?

Wann hast du diesen Menschen das letzte Mal gesagt, was sie dir bedeuten?

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Zu oft sind wir hin und hergerissen: Unsere Erfahrung sagt uns, dass wir bestimmte Dinge nicht machen sollen. Andererseits schwirren dir im Kopf viele neue Ideen, die entwickelt und umgesetzt werden wollen.

Beide Seiten in Einklang zu bekommen ist schwierig. Doch es kann sich lohnen.

Denn so weißt du, was du wirklich umsetzen willst und womit du deine Zeit unnötig verschwendest.

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Das erste Quartal ist vorbei und das zweite beginnt. Geräusche, Eindrücke, Inhalte und Menschen überfluten deine Sinne — was ist sinnvoll? Was ist sinnlos?

Wenn der Kopf zu voll ist, hilft eine Ruhepause. Fokussiere dich auf das Wesentliche, auf das, was dir wichtig ist.

Stille kann dir helfen, deinen roten Faden wieder zu finden und weiterzumachen.

Manchmal vereinnahmen der Alltag und unsere Arbeit uns komplett. Du bist damit glücklich? Perfekt. Es spricht aber auch nichts dagegen, dann und wann aus dem Alltag auszubrechen, etwas anderes zu machen oder einfach nur mal durchzuatmen. Besonders dann, wenn du Wünsche oder Dinge hast, die du gerne umsetzen wollen würdest.

Dann gilt es eine Balance zwischen Traum, Alltag und Arbeit zu finden. Wer will nicht seine Träume leben?

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Es gibt Phasen, da läuft im Leben nichts so wie geplant. Chaos.

Doch aus diesen Momenten kannst du viel lernen.

Mit neuem Schwung und einer Portion Mut rappelst du dich auf und machst weiter.

Denn man weiß nie, ob nicht hinter der nächsten Ecke nicht eine weitere tolle Erfahrung auf einen lauert.

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In schwierigen Situationen ist es schwer, etwas Gutes in diesem Moment zu finden.

Doch auch Schattenseiten haben ihr Gutes. Man braucht nur etwas länger, um sie zu finden.

Schwere Momente gehen jedoch auch schnell vorbei und du gehst gestärkt und weiser aus ihnen hervor.

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Es heißt nicht umsonst: “Lachen ist die beste Medizin.” Der Alltag vieler Menschen ist manchmal etwas grau.

Warum nicht anderen Menschen mit einem Lächeln begegnen.

Du weißt nie, ob du nicht jemanden mit deinem Lächeln verzaubern oder zumindest den Tag etwas schöner machen kannst.

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In dir steckt mehr als du denkst. Nicht jedes Ziel ist sofort erreichbar.

Aber mit Ausdauer und vielen kleinen Zwischenschritten kommst du ihnen immer wieder ein Stückchen näher.

Du erreichst so nicht nur einfacher dein Ziel, sondern lernst auf dem Weg noch viele weitere Dinge dazu.

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Du brauchst nicht immer das neuste Gerät. Du musst nicht immer dem neuesten Trend hinterherlaufen. Halte inne.

Denk an die Dinge, die du schon hast. Und vergiss nicht: Erfahrungen und Beziehungen bereichern dein Leben weitaus mehr als ein Gegenstand.

Sammle Augenblicke, aber keine Dinge.

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Das Leben verläuft rasend schnell. Tritt auf die Bremse. Lass dich von anderen Leuten ruhig überholen.

Genieße stattdessen den Augenblick.

Gönn dir Ruhe für Körper und Seele.

Und mache im Anschluss erfrischt und ausgeruht weiter.

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Das Leben ist zu kurz, um es alleine zu verbringen. Teile dein Leben mit einem Partner, einer Partnerin, der Familie, Freunden oder Kollegen.

Beziehungen bereichern dein Leben mehr als du denkst.

Liebe ist überall in den unterschiedlichsten Formen zu finden — manchmal muss man nur genauer hinsehen. ;-)

 

Das Leben ist nicht immer einfach — das hab ich in den letzten 12 Monaten erleben dürfen. Doch auch in den dunkelsten Momenten kann man einen Hoffnungsschimmer finden. Manchmal sieht man ihn früher. Manchmal sieht man ihn später. Aber er ist da.

Diese Gedanken und Wegweiser sind keine Lösungen. Sie sind eher allgemeingültige Regeln, die eigentlich jeder von uns bereits kennt. Wir befolgen sie nur viel zu selten.

Ich hoffe, dass, wenn ich immer wieder einen Blick auf diese Zitate werfe und monatlich über ein Thema, das sie anreißen, schreibe, ich diese Dinge nicht aus dem Auge verliere.

Orte wollen erkundet und Erfahrungen gesammelt werden. Auch das neue Jahr verspricht spannend und voller Abwechslung zu sein.

Worauf warten wir noch?

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Warum dich das Vergleichen auch als introvertierter Mensch nicht weiterbringt